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Csilla von Boeslager Stiftung Csilla von Boeselager Stiftung
Osteuropahilfe e.V.

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Transporte nach Ungarn und Serbien

Jährlich sendet die Csilla von Boeselager Stiftung um die 50 Transporte mit Sachspenden in osteuropäische Länder; geschätzter Wert liegt bei über 50 Millionen Euro seit 1991. Seit 1990 erreichen Krankenhausmobiliar, medizinische Geräte, Waschmaschinen, Rollstühle, Fahrräder, Möbel, Kleidung, Bettwäsche, Handtücher, Hygieneartikel, Medikamente und vieles mehr bedürftige Menschen in Bosnien-Herzegowina, Georgien, Kroatien, Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei, Ungarn und der Ukraine. Empfänger der Hilfsgüter sind: Kinder-, Alten- und Behindertenheime, Häuser für Obdachlose, Krankenhäuser und lokale Hilfsgruppen. Häufig werden die Transportkosten von den Empfängern übernommen. Vor Ort verteilen Helfer unseres Vertrauens die Spenden an Nothilfe-Häuser und Bedürftige.

Im Februar 2020 feierte die Sammelgruppe Bottrop ein Jubiläum: 30 Jahre Hilfstransporte! Am 20.02.1990 fuhr der erste Transport von Erzsébet Fessl de Alemany mit Hilfsgütern nach Lugoj in Rumänien. Im Jahr 2022 wurde die Sammelstelle geschlossen.

>> Sammelstelle Bottrop

Projektpatin von 1990 bis 2022: Dr. Erzsébet Fessl de Alemany

 
     
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Häusliche Altenpflege Nova Crnja

Ort: Nova-Crnja, Serbien
Projektnr.: 185/12
Entstehungsjahr: 2012
Anlass: Hohe Altersarmut
Projektausgaben in 2020: € 11.200
Benötigt für 2021: € 12.200

altenpflegeBeschreibung: Die Rente vieler alter Menschen beträgt knapp 50 Euro/Monat. Sie können Essen, Gas und Strom von diesem Betrag nicht bezahlen. Ihre Kinder haben das Land häufig verlassen, leben in Deutschland oder Amerika und haben den Kontakt zu Ihren Eltern abgebrochen. Viele Häuser im Banat sind aus Lehm gebaut.
Bei der Flut in 2010 sind viele Lehmhäuser zerfallen oder haben stark Wasser gezogen und schimmeln nun dahin. Die alten Menschen sitzen oft tagelang alleine in ihren Häusern. Der nächste Nachbar ist weit entfernt. Niemand bemerkt wenn einer der Alten mit Schmerzen oder gar einem Herzinfarkt in seinem Haus darnieder liegt. Von medizinischer Hilfe ganz zu schweigen.

Seit 2012 betreibt die Csilla von Boeselager Stiftung zusammen mit der örtlichen Caritas eine häusliche Altenpflege. Frauen aus der Gegend betreuen ca. 70 Alte vor Ort. Sie erledigen die wichtigsten Einkäufe, kochen, putzen und waschen die Alten, wenn nötig. Außerdem verteilen sie Sachspenden an die alten Menschen. Ein warmer Mantel oder eine Wollstrumpfhose sichern bei minus 25 Grad oft das Überleben.

Darüber hinaus plant die Csilla von Boeselager Stiftung eine Altenbegegnungsstätte mit angeschlossenem Altenheim. Es gibt schon ein Gebäude, welches aber noch baufällig ist. Mit Hilfe von ehrenamtlichen Helfern und Spendern aus Deutschland soll dieses Haus bis 2015 als kleines Altenheim für die Region hergerichtet werden.

Wenn wir den verwahrlosesten Alten einen Raum bieten könnten, in dem sie im Winter nicht frieren müssen und sich auch mal mit anderen Menschen unterhalten können,  wäre diesen Menschen unendlich geholfen!
Aktuell benötigte Sachspenden: Kleidung, Medikamente, Lebensmittel.

Mit herausragendem Dank an die Georg-Kraus-Stiftung, die uns mit einer Großspende die mobile Altenpflege für das Jahr 2020 ermöglicht hat: www.georg-kraus-stiftung.de

Projektpate: Devrim Huys - dh@boeselager-osteuropahilfe.de

 
     
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Schulspeisung in Radojevo

Projektnr.: 192/19
Ort: Radojevo, Nova Crnja, Serbien
Entstehungsjahr: 2019
Anlass: s.u.
Projektausgaben in 2020: € 2.000
Benötigt für 2021: € 1.000

Beschreibung: Während einer Projektreise im Jahr 2019 hat Christina von Mallinckrodt die Grundschule in Radojevo zum ersten Mal besucht. Darauf initiierte sie das Projekt "Schulspeisung in Radojevo" und wurde seine erste Projektpatin. Im Jahr 2022 wurde die Projektpatenschaft von Devrim Huys übernommen.
75% der Kinder stammen aus Roma Familien, in denen Bildung einen sehr geringen Stellenwert hat. Darüber hinaus fehlt auch häufig geeignete Kleidung, um die Kinder insbesondere während der kalten Wintermonate in die Schule zu schicken. Das Einzige, was die Eltern dazu motiviert ihren Kindern geeignete Kleidung zu besorgen und die Kinder in die Schule zu schicken, ist das in der Schule zur Verfügung stehende Essen. Die Kinder bekommen in der Schule jedoch viel mehr als nur etwas zu essen. Sie bekommen Struktur, Kontinuität und Bildung. Es werden gesellschaftliche Werte vermittelt, sie erhalten die Möglichkeit ihr Leben positiv zu beeinflussen und aus der Hoffnungslosigkeit der Slums zu entfliehen.

Während der Corona Pandemie wurde das Geld dafür genutzt, um die Kinder zu Hause mit Schulmaterialen zu versorgen. Sobald die Schulen wieder Essen austeilen dürfen, wird die Schulspeisung der Roma Kinder weiter fortgeführt.

Projektpate: Devrim Huys - dh@boeselager-osteuropahilfe.de

 
     
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Schulspeisung in Mol

Projektnr.: 189/16
Ort: Mol, Vojvodina, Serbien
Entstehungsjahr: 2016
Anlass: s.u.
Projektausgaben in 2020: € 1.000
Benötigt für 2021: € 1.000

Beschreibung: Ähnlich wie in Radojevo besuchen auch die Grundschule in Mol viele Roma Kinder. Der familiäre Hintergrund und die damit verbundenen Herausforderungen für die Kinder sind vergleichbar. Diese Hoffnungslosigkeit wird an die Kinder weitervererbt, wenn sie keinen anderen Raum zur Entfaltung, keine anderen Vorbilder zum Nacheifern haben.

Die Schule sorgt dafür, dass die 60 – 100 Roma Kinder, positive Erfahrungen in der Schule sammeln. Je nach Bedarf bekommen sie vor der Schule die Möglichkeit sich zu waschen, sich saubere Kleidung anzuziehen und etwas zu frühstücken. Damit fallen sie auf dem Schulhof weniger auf und haben die Chance sich mit anderen Schülern anzufreunden. Nach dem Unterricht erhalten sie Hilfe bei der Erledigung der Hausaufgaben. Und bevor sie nach Hause gehen, bekommen sie noch etwas zu Essen. Für viele Kinder ist dies gleichzeitig die letzte Mahlzeit des Tages.

In der Zeit des coronabedingten Lockdowns konnten sich die Kinder ihre Hausaufgaben zusammen mit kleinen Lebensmittelpaketen in der Schule abholen.

Projektpate: Devrim Huys - dh@boeselager-osteuropahilfe.de

 
     
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