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Projekte Ungarn & Rumänien
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Transporte nach Ungarn und Rumänien
Jährlich sendet die Csilla von Boeselager Stiftung um die 50 Transporte mit Sachspenden in osteuropäische Länder; geschätzter Wert liegt bei über 50 Millionen Euro seit 1991. Seit 1990 erreichen Krankenhausmobiliar, medizinische Geräte, Waschmaschinen, Rollstühle, Fahrräder, Möbel, Kleidung, Bettwäsche, Handtücher, Hygieneartikel, Medikamente und vieles mehr bedürftige Menschen in Bosnien-Herzegowina, Georgien, Kroatien, Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei, Ungarn und der Ukraine. Empfänger der Hilfsgüter sind: Kinder-, Alten- und Behindertenheime, Häuser für Obdachlose, Krankenhäuser und lokale Hilfsgruppen. Häufig werden die Transportkosten von den Empfängern übernommen. Vor Ort verteilen Helfer unseres Vertrauens die Spenden an Nothilfe-Häuser und Bedürftige.
Im Februar 2020 feierte die Sammelgruppe Bottrop ein Jubiläum: 30 Jahre Hilfstransporte! Am 20.02.1990 fuhr der erste Transport von Erzsébet Fessl de Alemany mit Hilfsgütern nach Lugoj in Rumänien. Im Jahr 2022 wurde die Sammelstelle geschlossen.
>> Sammelstelle Bottrop
Projektpatin von 1990 bis 2022: Dr. Erzsébet Fessl de Alemany |
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Csilla-von-Boeselager-Haus Pécs
Ort: Pécs, Ungarn
Entstehungsjahr: 1993
Fortführung der Arbeit im Csilla-von-Boeselager-Haus
Beschreibung: Im Mai 1993 veranlasste Csilla von Boeselager einen ersten Besuch der Projektpaten Gisela und Georg Mengdehl. Damals richtete sich der Fokus vor allem auf den Aufbau von Hilfsstrukturen für Flüchtlinge aus dem jugoslawischen Bürgerkriegsgebiet und Sachspendensammlungen. Nach fast 20 Jahren Patenarbeit gab das Ehepaar Mengdehl die Patenschaft in die Hände von Judit Balla und Christina Hoensbroech. Seit Dezember 2014 ist Miklós Schmidt der Pate.
Das Projekt hat sich über 14 Jahre zu einer fest etablierten Verbindung entwickelt. Im Lauf der Zeit wurden Geldmittel in Höhe von ca. € 300 tsd. vermittelt. Ca. 80 LKW Ladungen Sachspenden und ca. 30.000 Geschenkpakete ("Aktion Schuhkarton") gesammelt und versandt.
Die heutigen Schwerpunkte sind: Tagesheim für Behinderte; Betreuung Problemkinder an Wochenenden; Armenküche; Obdachlosenbetreuung; Sozialdienst: Versorgung und Pflege armer alter Menschen durch ehrenamtliche Senioren; Armenambulanz: Kostenlose Behandlung nichtversicherter Menschen durch ehrenamtlich tätige Ärzte alle Fachrichtungen; juristische Beratungen; geistliche Hilfe.
Geleitet wurde das Projekt vor Ort von Beginn an von Dr. Ibolya Nagy, die von Csillas Charisma stark beeindruckt war und ihre Ideen und Leitlinien stets aktiv umgesetzt hat. So wurde bereits in den 90er Jahren die zentrale Anlaufstelle für die Bedürftigen in "Csilla-von-Boeselager-Haus" umbenannt. Das Csilla-Haus wird inzwischen von der nächsten Generation geführt, Csonkáné Utasi Katalin (Photo, links). Dr. Ibolya starb im Dezember 2014. Die Leitung hat Dr. Mária Sik übernommen.
Aktuell benötigte Sachspenden: Kleidung, Medikamente
Projektpate: Miklós Schmidt |
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Hilfe für Großfamilien, Kinder- und Jugendbetreuung, Sachspendentransporte, Satu Mare (Szatmár)
Ort: Satu Mare (Szatmár), Rumänien
Entstehungsjahr: 2004
Anlass: Kinderarmut
Projektausgaben in 2022: € 10. 000
Benötigt für 2023: € 12. 500
Satu Mare (Szatmár) ist die Hauptstadt der rumänischen Provinz Satu Mare in Siebenbürgen. Die Stadt hat 120.000 Einwohner und liegt im Nordwesten des Landes, 10 km von der ungarischen Grenze entfernt. Der Anteil der ungarischsprachigen Bevölkerung ist groß.
Entstanden ist das Projekt durch Gisela und Georg Mengdehl. Diese erfuhren in ihrer Eigenschaft als Projektpaten in Pécs/Ungarn von der Not in Satu Mare. Sie reisten kurzerhand nach Rumänien und überzeugten darauf die Stiftung, auch hier zu helfen.
Beschreibung: Der Partner vor Ort ist eine Maltesergruppe von ca. 70 ehrenamtlich arbeitenden Senioren. Auch einige junge Leute helfen mit. Der lokale Bischof und die Stadtverwaltung unterstützen diese Gruppe ideell, ihre finanzielle Hilfe jedoch ist gering. Jeder Helfer betreut mehrere bedürftige Familien in dem er sie regelmäßig besucht und falls nötig Essen, Medikamente und Kleidung mit bringt. Sie fahren auch winterliche „Patrouillen“ durch Satu Mare, um Obdachlose vor dem Erfrieren zu retten. Diesen Menschen bieten sie einen Platz in einer Notunterkunft.
Herausragend ist das Haus "St. Josef", in dem junge Helfer Kinder betreuen, die keine familiären Wurzeln und schlechte Lebensaussichten haben. Besonders ist hier, dass Kinder, die einst selbst in St. Josef versorgt wurden, nun ehrenamtlich Kindern in Not helfen.
In einigen Fällen ist es notwendig, Plätze in Ganztagskindergärten mitzufinanzieren. Hierdurch wird vermieden, dass weitere Kinder zu Straßenkindern werden. Die Versorgung der Kinder ermöglicht ihren Eltern einer Arbeit nachzugehen. Diese Initiative wird auch durch ein Projekt der Gemeinde Hl. Dreifaltigkeit Freiburg unterstützt.
Aktuell benötigte Sachspenden: Kleidung, Kinderspielzeug, Medikamente
Projektpaten: Jan und Elena Voss |
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