Hilfe in Moldawien
Armenküche
Suppe und Brot für alte und arme Personen
Medizinische Hilfe
Medizinische Hilfe für chronisch erkrankte alleinlebende Senioren
Chișinău
Seit 2026 unterstützen wir die Armenküche in Chișinău, Moldau.
Standort
Chișinău, Moldau
Entstehungsjahr
2026
Hilfe
Armenküche für alte und arme Personen.
Projektpate
Johannes und Verena Karsch
Partner vor Ort
B. & P. von Canisius
Förderung
ca. 10.000 Euro/Jahr
Suppenküche für ältere Menschen
In Chișinău, der Hauptstadt Moldaus, wurde 2014 eine Malteser-Armenküche gegründet, um alten und bedürftigen Menschen zu helfen. Die Einrichtung richtet sich insbesondere an die bedürftugen Seniorinnen und Senioren.
Von Montag bis Freitag erhalten dort viele ältere Menschen eine warme Mahlzeit. Regelmäßig besuchen etwa 50 bedürftige Seniorinnen und Senioren die Armenküche. In den kalten Wintermonaten steigt die Zahl der Gäste häufig auf bis zu 70 Personen pro Tag.
Begegnung und Gemeinschaft
Für viele dieser Menschen ist das tägliche warme Mittagessen nicht nur eine wichtige Unterstützung für ihre Gesundheit, sondern auch ein Ort der Begegnung und Gemeinschaft. Die Malteser-Armenküche leistet damit einen wertvollen Beitrag zur Versorgung und Betreuung älterer Menschen in schwierigen Lebenssituationen.
Tiraspol, Transnistrien
Seit 2026 unterstützen wir die medizinische Hilfe für ältere Menschen der Caritas Moldau in Tiraspol.
Standort
Tiraspol, Transnistrien
Entstehungsjahr
2024
Hilfe
Medizinische Hilfe für die ältere Menschen
Projektpaten
Johannes und Verena Karsch
Partner vor Ort
Caritas Moldau
Medizinische Hilfe für alleinlebende ältere Menschen
Seit mehr als zehn Jahren unterstützt Caritas Moldau mit der Hilfe von Caritas Österreich alleinlebende ältere Menschen mit chronischen Erkrankungen in Tiraspol, Transnistrien. Ein erfahrenes Team aus Pflegekräften und Sozialarbeitern besucht die Seniorinnen und Senioren regelmäßig zu Hause und leistet dort dringend benötigte medizinische sowie soziale Unterstützung.
Viele ältere Menschen in Moldau leben in großer Armut und Isolation. Aufgrund von Krankheit, eingeschränkter Mobilität oder fehlender familiärer Unterstützung haben sie oft keinen ausreichenden Zugang zu Gesundheitsdiensten. Die mobilen Pflegeteams helfen dort, wo die staatlichen Strukturen an ihre Grenzen stoßen: Sie versorgen chronische Erkrankungen, unterstützen bei der Medikamenteneinnahme, leisten psychosoziale Betreuung und schenken den Betroffenen menschliche Nähe.
Pflegekräfte und Sozialarbeiter besuchen Seniorinnen und Senioren
Die Wirkung des Projekts ist deutlich spürbar. Nach Angaben von Caritas Moldau berichten 62,5 Prozent der betreuten Menschen von einer spürbaren Verbesserung ihrer Lebensqualität. Regelmäßige Hausbesuche ermöglichen nicht nur eine bessere medizinische Versorgung, sondern helfen auch, Einsamkeit zu verringern und die Selbstständigkeit der Senioren möglichst lange zu erhalten.
Trotz dieser Erfolge wächst der Bedarf stetig. Der demografische Wandel, die Abwanderung jüngerer Generationen und die wirtschaftlichen Herausforderungen des Landes führen dazu, dass immer mehr ältere Menschen auf Unterstützung angewiesen sind. Die vorhandenen Ressourcen reichen jedoch nicht aus, um allen Bedürftigen zu helfen.
Die Förderung dieses Projekts bedeutet daher weit mehr als medizinische Versorgung. Sie schenkt älteren Menschen Sicherheit, Würde und die Gewissheit, in schwierigen Lebenssituationen nicht allein gelassen zu werden. Gleichzeitig stärkt das Projekt lokale Gesundheits- und Sozialstrukturen und trägt dazu bei, eine nachhaltige Versorgung besonders schutzbedürftiger Senioren sicherzustellen.